KABC-II: Einerseits ist dieses Verfahren gut geeignet, um differenzierte Hinweise auf Ressourcen und Schwächen zu erhalten, andererseites handelt es sich auch um ein (über-) komplexes Verfahren mit sehr vielen Regeln. Basiert auf zwei Intelligenzkonzepten. 18 Subtests (ca. die Hälfte in Anlehnung an den Vorgänger K-ABC) werden maximal 5 übergeordneten Bereichen (Indices) zugeordnet. Die Computerauswertung ist ausgezeichnet. IDS-2: Eine Testbatterie mit dem Altersbereich von 5-20 Jahren. In 30 Subtests wird neben der Intelligenz (14 Subtests; 6 CHC Faktoren) auch die allgemeine Entwicklung (Psychomotorik; Sozial-Emotionale Kompetenz; Mathematik; Lesen; Schreiben; Sprache; Motivation) gemessen. WISC-V: Fünf primäre und fünf sekundäre Indices lassen umfangreiche Ableitungen von Stärken und Schwächen zu. Das theoretische Gerüst ist solider als beim Vorgänger und die Durchführung ähnelt sich, da lediglich drei neue Subtests hinzugekommen sind. Es besteht auch die Möglichkeit der digitalen Durchführung mit Tablets. WNV: Ein 2014 erschienener Test aus der Wechsler-Reihe, der auch komplett nonverbal durchgeführt werden kann. Für Kinder von 4-21 Jahren. Mit dem WNV bekommt der überteuerte SON R 6-40 Konkurrenz im Bereich der nonverbalen Testung älterer Kinder/Jugendlicher. Je nach Alter werden vier unterschiedliche Subtests durchgeführt, die teils aus anderen Wechsler- Tests entnommen sind. Testrezension WNV CFT1-R/ CFT20-R: Kürzere Tests, die rein visuell aufgebaut sind. Sie sind sprach- und kulturfair, also gut für Kinder mit Migrationshintergrund oder Sprachproblemen geeignet. Diese Tests bringen den Kindern Spaß (bis auf Subtest 4 beim CFT20-R, der oft nicht verstanden wird von schwächeren Kindern/Jugendlichen). Der CFT ist ein Ergänzungstest und sollte nicht ausschließlich angewendet werden. Seit Anfang 2013 ist der neunormierte CFT1-R auf dem Markt, seit 2019 die neunormierte 2. Auflage des CFT20-R. SON-R 6-40: Ein Leistungstest mit wenig, bei Bedarf keinen Sprachanteilen. Der Test ist gut geeignet für Kinder mit Migrationshintergurnd oder Sprachproblemen. Dieser Test (in 2 Versionen für jüngere bzw. älter Kinder/Jugendliche) findet Anwendung bei Verdacht auf Entwicklungsverzögerungen. Seit Februar 2013 gibt es den (sehr teuren) SON-R 6-40 als Nachfolger des SON-R 5 1/2-17. CBCL/6-18 R: Ein Fragebogen misst die Skalen "Soziale Probleme", "Regelverletzendes Verhalten", "Aggressivität", "Aufmerksamkeit", "Rückzüglich" und andere. Gibt einen ersten Überblick über die Probleme (aus Sicht der Bezugspersonen) und kann ohne großen Aufwand von den Bezugspersonen ausgefüllt werden, während man ein Kind testet. Es gibt auch Versionen für Lehrkräfte und für die Kinder/ Jugendlichen selbst. PFK 9-14: Ein ausgezeichnetes Verfahren, um Fördermaßnahmen zu entwickeln. Dieser Test eignet sich gut im Förderschulbereich. Die Kinder füllen drei Fragebögen aus und es kann zunächst ein Profil mit 15 Persönlichkeitsdimensionen erstellt werden. Hier eine Zusammenfassung der 15 Dimensionen SDQ: Ein kurzer Persönlichkeitstest für den ersten Eindruck, der in vielen Sprachen durchgeführt und dem Internet gratis entnommen werden kann: SDQ FEPAA: Fragebogen zur Erfassung von Empathie, Prosozialität, Aggressionsbereitschaft und aggressivem Verhalten (12-16 Jahren) FEESS: Fragebogen zur Erfassung emotionaler und sozialer Schulerfahrungen von Grundschulkindern. Misst das Ausmaß, in dem ein Kind sich durch MitschülerInnen und LehrerInnen angenommen und wohl fühlt, ob die Kinder sozial angemessen und freundschaftlich miteinander umgehen, ob ein Kind sich den schulischen Aufgaben gewachsen fühlt und ob ein Kind Anstrengungsbereitschaft und Lernfreude zeigt.

Kurzinfos zu den referierten Testverfahren

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Impressum Datenschutz E-Mail 05194 5050 735 2021 Dipl.-Psych. Dr. Torsten Joél
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Kurzinfos zu den referierten Testverfahren ____________________________________________________________________________________ KABC-II IDS-2 WISC-V WNV CFT 1-R/CFT 20-R SON-R 6-40 CBCL/R 6-18 PFK 9-14 SDQ FEPAA FEESS
KABC-II: Einerseits ist dieses Verfahren gut geeignet, um differenzierte Hinweise auf Ressourcen und Schwächen zu erhalten, andererseites handelt es sich auch um ein (über-) komplexes Verfahren mit sehr vielen Regeln. Basiert auf zwei Intelligenzkonzepten. 18 Subtests (ca. die Hälfte in Anlehnung an den Vorgänger K-ABC) werden maximal 5 übergeordneten Bereichen (Indices) zugeordnet. Die Computerauswertung ist ausgezeichnet. IDS-2: Eine Testbatterie mit dem Altersbereich von 5-20 Jahren. In 30 Subtests wird neben der Intelligenz (14 Subtests; 6 CHC Faktoren) auch die allgemeine Entwicklung (Psychomotorik; Sozial-Emotionale Kompetenz; Mathematik; Lesen; Schreiben; Sprache; Motivation) gemessen. WISC-V: Fünf primäre und fünf sekundäre Indices lassen umfangreiche Ableitungen von Stärken und Schwächen zu. Das theoretische Gerüst ist solider als beim Vorgänger und die Durchführung ähnelt sich, da lediglich drei neue Subtests hinzugekommen sind. Es besteht auch die Möglichkeit der digitalen Durchführung mit Tablets. WNV: Ein 2014 erschienener Test aus der Wechsler-Reihe, der auch komplett nonverbal durchgeführt werden kann. Für Kinder von 4-21 Jahren. Mit dem WNV bekommt der überteuerte SON R 6-40 Konkurrenz im Bereich der nonverbalen Testung älterer Kinder/Jugendlicher. Je nach Alter werden vier unterschiedliche Subtests durchgeführt, die teils aus anderen Wechsler-Tests entnommen sind. Testrezension WNV CFT1-R/ CFT20-R: Kürzere Tests, die rein visuell aufgebaut sind. Sie sind sprach- und kulturfair, also gut für Kinder mit Migrationshintergrund oder Sprachproblemen geeignet. Diese Tests bringen den Kindern Spaß (bis auf Subtest 4 beim CFT20-R, der oft nicht verstanden wird von schwächeren Kindern/Jugendlichen). Der CFT ist ein Ergänzungstest und sollte nicht ausschließlich angewendet werden. Seit Anfang 2013 ist der neunormierte CFT1-R auf dem Markt, seit 2019 die neunormierte 2. Auflage des CFT20-R. SON-R 6-40: Ein Leistungstest mit wenig, bei Bedarf keinen Sprachanteilen. Der Test ist gut geeignet für Kinder mit Migrationshintergurnd oder Sprachproblemen. Dieser Test (in 2 Versionen für jüngere bzw. älter Kinder/Jugendliche) findet Anwendung bei Verdacht auf Entwicklungsverzögerungen. Seit Februar 2013 gibt es den (sehr teuren) SON-R 6-40 als Nachfolger des SON-R 5 1/2-17. CBCL/6-18 R: Ein Fragebogen misst die Skalen "Soziale Probleme", "Regelverletzendes Verhalten", "Aggressivität", "Aufmerksamkeit", "Rückzüglich" und andere. Gibt einen ersten Überblick über die Probleme (aus Sicht der Bezugspersonen) und kann ohne großen Aufwand von den Bezugspersonen ausgefüllt werden, während man ein Kind testet. Es gibt auch Versionen für Lehrkräfte und für die Kinder/ Jugendlichen selbst. PFK 9-14: Ein ausgezeichnetes Verfahren, um Fördermaßnahmen zu entwickeln. Dieser Test eignet sich gut im Förderschulbereich. Die Kinder füllen drei Fragebögen aus und es kann zunächst ein Profil mit 15 Persönlichkeitsdimensionen erstellt werden. Hier eine Zusammenfassung der 15 Dimensionen SDQ: Ein kurzer Persönlichkeitstest für den ersten Eindruck, der in vielen Sprachen durchgeführt und dem Internet gratis entnommen werden kann: SDQ FEPAA: Fragebogen zur Erfassung von Empathie, Prosozialität, Aggressionsbereitschaft und aggressivem Verhalten (12-16 Jahren) FEESS: Fragebogen zur Erfassung emotionaler und sozialer Schulerfahrungen von Grundschulkindern. Misst das Ausmaß, in dem ein Kind sich durch MitschülerInnen und LehrerInnen angenommen und wohl fühlt, ob die Kinder sozial angemessen und freundschaftlich miteinander umgehen, ob ein Kind sich den schulischen Aufgaben gewachsen fühlt und ob ein Kind Anstrengungsbereitschaft und Lernfreude zeigt.